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Produktmeinung eines Nutzers zu Nikon AF-S DX Nikkor 16-85/3.5-5.6G ED VR:
Tolles Teilchen! (5 von 5 Punkten)
Ich wollte schon immer ein "24-120" für''s DX-Format haben, was es ja für KB auch gibt. Nun isses endlich auf der Welt, bestellt und steckt an der Kamera. Hier also der Kurztest:
1. Mechanische Qualität. Klassische Metall-Kunststoffassung der gehobenen Qualität mit Gummidichtung gegen H2O und Staub am Bajonett (die haben seit 4..5 Jahren aber alle Objektive von Nikon). 17 Linsen in 11 Gruppen. Wau! Was für ein Aufwand. Zoom- und Fokusring haben eine griffige Gummierung. Enge Toleranzen - trotz Doppeltubus nur minimales Wackeln. Also gar nichts gegenüber dem etwas klapprigen VR18-200mm. Der Tubus rutscht auch nicht raus - bei keiner Zoomstellung und auch nicht, wenn man noch so schüttelt (das kann sich mit der Zeit natürlich noch entwickeln). Zoomring läuft sehr gleichmäßig und wie in Öl gegossen. Fokusring geht ebenfalls geschmeidig, aber leichtes "körniges" Gefühl, läßt sich trotzdem aber geräuschlos drehen. Hängt wahrscheinlich aber generell mit den Ultraschallantrieben zusammen, alle meine SWMs haben dieses Verhalten am Fokusring - auch das AF-S f/4 12-24mm. Der Fokusring geht für meine Verhältnisse aber etwas schwer. Manuelle Fokussierung ist jederzeit möglich - auch im koninuierlichen Autofokus (im Gegensatz zum Wettbewerb und entgegen den Behauptungen der Fachpresse - fotomag, cofo und Konsorten - geht das bei Nikons SWM-Objektiven wirklich immer!). Autofokus ist ziemlich schnell - ~1s von einem Anschlag zum anderen - und gründlich genau, konnte nicht beobachten, daß der Fokusring beim abwechselnden Fokussieren auf 2 Objekte "zufällige" Stellungen knapp daneben einnimmt und auch der Schärfeeindruck der Fotos vom gleichen Objekt bei mehrmaligem Fokussieren ist im Vergleich sehr konstant (sprich - kein Unterschied zu sehen, meßbar vielleicht). Beachtliche Nahgrenze: 0.38m. Beachte: Leichter Brennweitenverlust im Nahbereich; das steht nun sogar im Handbuch drin, wahrscheinlich nervt die Objektivdesigner, daß die Fachpresse schreibt, daß z.B. das VR18-200 seine 200mm Brennweite nur bei unendlich erreicht. Das hängt aber mit der Technik der Innenfokussierung zusammen und ist unvermeidbar. Dafür dreht sich am Objektiv nix mit - egal ob beim Zoomen oder Fokussieren; eindeutiger Vorteil! Etwas Schade: Nur f/5,6 am Ende.
2. Jetzt kommt die Wahrheit - natürlich nicht in absoluten Zahlen:
a) Auflösung. Mir scheint, daß seine Stärke im Weitwinkelbereich liegt, gegen die Auflösung im Zentrum gibt es bei keiner Blende (bis 8) und Brennweite irgend etwas auszusetzen. Habe sogar den Eindruck, daß es mein 50/1.4 knackt und vielleicht sogar die Auflösung des 10MP-Sensors (D200) übersteigt. Bildecken nur bei 16 und bei 85mm etwas weicher (kommen beim Abblenden aber schnell nach). Weiter als f/8 abblenden lohnt nicht (übrigens bei keinem Objektiv), weil ab da die Auflösung beugungsbegrenzt wieder sinkt.
b) Vignettierung. Bei 16mm und offener Blende ziemlich ausgeprägt (schätze ~1 2/3 Blenden), bei f/5.6 noch sichtbar (~ 1 Blende), ab f/8 nur noch "wahrnehmbar" (~1/2 Blenden). 24mm nur bei offener Blende sichtbar, ansonsten kein Problem. Bei 16mm f/3.5 kommt die Vignette in den Ecken ziemlich abrupt (Bildkreis etwas knapp bemessen???).
c) Verzeichnung. Bei 16mm sichtbar Tonne, schätze 2.5% (noch OK). Geht aber noch gegenüber VR18-200mm und Canon EF-S 17-85mm (beide über 4%). Bei 24mm und drüber unterschiedlich stark kissenförmig (meistens sichtbar, schätze aber <2%, noch OK für diesen Brennweitenbereich). Neutralstellung ist bei ~20mm.
Das gilt für unendlich - habe bei vielen Objektiven beobachtet, daß sich das Verhalten im Nahbereich ändert.
d) Farbsäume. Na schön - Photoshop und Capture NX können die wegrechnen. Wozu aber ein zusätzlicher Bearbeitungsschritt? Good News an dieser Stelle. Bei 16mm nur bei extremen Helligkeitssprüngen leicht sichtbare Cyan/Magenta-Säume (1 Pixel? Eher sogar weniger..) - schätze aber, daß man troztzem in einem 30x20-Print ohne Nachbehandlung noch nichts sieht. Bei 24mm nur noch zu erahnen, danach prakti
Diese Meinung stammt von AlexF (04.03.2008)
Objektiv
Nikon AF-S DX Nikkor 16-85/3.5-5.6G ED VR
Objektiv
- Optischer Aufbau: 17 Elemente , 11 Gruppen
- Brennweite: 16 mm - 85 mm
- 38 cm Naheinstellgrenze
- 1:4,60 Vergrößerung
- Bildwinkel: 83° - 18,50°
- Fokussierung: AF, MF
- 67 mm Filtergewinde
- 72 mm Durchmesser
- 85 mm lang
- G
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Solide, zuverlässig, scharf Bewertung - 5 von 5 Punkten | Da mir in der Vergangenheit die Bewertungen hier selbst schon oft entscheidend weitergeholfen haben, hier nun auch mal ein eigener Beitrag.
Hatte mir ... | |
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